TIPPS & IDEEN FÜR ÜBERGANGSZEREMONIEN


Schön, dass Sie hier sind. Auf dieser Seite lade ich Erfahrungswerte aus meiner beruflichen Praxis hoch, sprich meine "Learnings". Vertiefungen finden Sie auf dem Blog meiner Homepage. An dieser Stelle danke ich noch mal allen Personen, die ich auf diesen Weg begleiten durfte und darf. Dadurch kommen überhaupt diese Erfahrungen erst zustanden. Wir sind lernende Wesen. Daher gilt auch hier die Maxime des Austauschens. Falls Ihnen Ergänzungen einfallen, gänzlich andere Erfahrungen und mehr, schreiben Sie mir sehr, sehr gern eine Mail (über das Nachrichtenfenster oder post@die-stimme.com). Viel Kraft und Ideen seien Ihnen gewünscht.


1. ZU ERKLÄRUNG: WIESO ÜBERGANGSZEREMONIEN?

Der erste Teil des Wortes "Übergang" bezieht sich zunächst auf eine bestimmte Haltung zum gegenwärtigen Geschehen, in diesem Fall der Kontext des Sterbens. Einfach gesagt: Es ist sowohl ein Übergang für die Person, die geht, als auch und ganz besonders für die Personen, die bleiben.

Mein Verständnis vom Sterben ehrt die Sterbenden, fokussiert aber auch die Lebenden, die, die bleiben, die leben, die damit klar kommen müssen, die, die weiterhin wirksam auf dieser Welt sind. Eine tiefere Besprechung des Begriffs folgt an anderer Stelle (Link folgt noch). Der Kern der Sache sei zusammengefasst: Achten Sie auf die Ehre der Verstorbenen UND auch auf sich selbst.

 


Der zweite Teil des Wortes "Zeremonie" möchte die An- und Zugehörigen darin bestärken, sich ihrer Selbstwirksamkeit bewusst zu werden. Diese Zeremonien können (und sollten unbedingt) gestaltet werden. Jeder Tod gleicht für die Psyche einem krisenhaften Erlebnis (das Ausmaß ist variabel).

Dem gesund zu begegnen, ist u. a. durch die bewusste, gemeinsame Gestaltung dieser Zeremonie möglich. Das meint u. U. sowohl personenspezifische Elemente (bspw. der Verstorbene war ein Fan erzgebirgischer Holzkunst, dann kann eine Pyramide neben dem Bild stehen) als auch Interaktionen für die Lebenden, die sie gelungener mit dem Übergangsprozess in Beziehung bringen (bspw. Steine, auf die Wünsche geschrieben werden können, die man mit ins Grab gibt). Weitere Beispiele folgen auf dieser Seite bzw. ausgewählten Beiträgen des Blogs.

 



II. WIE MACHEN WIR DAS MIT DER MUSIK?

Musik ist ein wichtiger Bestandteil dieser Übergangszeremonien. Grundsätzlich ist es schön, wenn Sie sich vorher schon Gedanken machen. Ich empfehle die finale Musikentscheidung mit Ihrem Redner, nach dem vorbereitenden Gespräch, zu treffen. Er bietet als Übergangsbegleiter eine wertvolle Perspektive, bestehend aus den Kenntnissen der Lebensgeschichte der verstorbenen Person als auch seinen Erfahrungen mit Übergangszeremonien.

 

Dank vieler, vieler Übergangszeremonien wuchs meine Liste an Liedern stark an. Dazu gehören "Klassiker" als auch teils noch nicht so bekannte Lieder. Sie können sich eine Zusammenstellung dieser Lieder über die folgende Kanäle anschauen (werden regelmäßig aktualisiert):

 

  1. SPOTIFY (PLAYLIST MIT ZAHLREICHEN TITELN)
    Suchen Sie "Tom Hohlfeld" oder "LIEDER FÜR ÜBERGANGSZEREMONIEN"

  2. YOUTUBE (PLAYLIST MIT ZAHLREICHEN TITELN)
    Suchen Sie "Tom Hohlfeld" oder gehen Sie auf dieser Homepage  zu "HÖRPROBEN"

  3. EMAIL SCHREIBEN
    Schreiben Sie mir gern eine Nachricht. Dann sende ich Ihnen gern eine PDF mit allen Titeln

III. IDEEN FÜR DIE GESTALTUNG EINER Ü-ZEREMONIE

Im Folgenden stelle ich einige Ideen, bestenfalls mit Bildern, vor, die ich auf den Übergangszeremonien, die ich begleiten durfte, als gewinnbringend empfang. Die Inhalte übertrage ich aus verschiedenen Blogbeiträgen. Über den Link gelangen Sie zu den Erfahrungsberichten, so ich diese schon hochlud.

GEFLÜGELTE WÜNSCHE

Vor der Rede erhalten die Zeremoniegäste Holzengel und einen Stift, auf die sie der verstorbenen Person noch etwas mit auf den Weg geben können. Diese können Sie dann, nach dem sie an die Beisetzungsstelle getreten sind, am Hanfseil anbringen. Die Holzengel bzw. andere Formen können sich auch bei mir bestellen.


LEUCHTENDE ERINNERUNGEN

An der Beisetzungsstelle wird eine Lichterkette angebracht (vorher mit dem Friedwart besprechen!). Mittels kleiner Klammern werden Photos befestigt. Nach dem Herantreten an der Beisetzungsstelle können sich die Photos angeschaut werden und jeder kann sich am Ende der Zeremonie eines mitnehmen. Lieb' ich.


WEITERE WERDEN FOLGEN.


V I E L E N   D A N K